Wir waren ja von Anfang an von der Gegend begeistert. Dies steigert sich allerdings noch von Woche zu Woche, wenn wir neue Gebiete ausprobieren. Angefangen mit dem Arastradero Gebiet, 1 Meile von der Arbeit entfernt. Es ist ein relativ kleines aber wunderschoenes Gebiet, worin man sich nach der Arbeit austoben kann. Im Gegensatz zu den Vermutungen, Amis essen und reden nur von Taten, gibt es hier auch ein paar die sehr gut zum Sporteln zu gebrauchen sind: Man lernt sie sehr schnell kennen, sie sind unheimlich nett, interessieren sich dafuer woher wir kommen und was die Hauptunterschiede zu Deutschland sind. Ausserdem – ganz anders als die Vorurteile – melden sie sich von selbst in der Folgewoche wieder.
So wie wir auf dem Koenigstuhl in Heidelberg immer stehenblieben (auch nach dem 30. Mal) und ehrfuerchtig auf das Tal herunterschauten, so blicken wir nun gluecklich auf die Bay Area.
Achtung: Irgendwo wird dieser Artikel wahrscheinlich auf Grund seiner Laenge geteilt (aufgrund mehrfachen Wunsches viele Bike Bilder zu sehen), dann bitte nicht vergessen auf den Link zum Weiterlesen zu klicken.
Ein paar „Spielmoeglichkeiten“ in Sandkuhlen mit Steilabfahrten, kleinen Drops und Minispruengen gibt das Gebiet auch her, die vor allem Miro uns vielleicht noch etwas beibringen kann:
Und dann geht es wieder weiter durch einfach tolle Landschaft, immer auf Singletrails bleibend, von keinem Auto gestoert:
Das ist natuerlich nicht das einzige Eldorado. Zwischen Bay Area und Meer liegt ja unsere neue Heimat, Redwood City. Parallel zum Meer zieht sich ein 750 m hohes Gebirge, ueber das wir muessen, um zum kalten Wasser zu kommen. Ueber seinen Kamm fuehrt der sogenannte Skyline Boulevard, eine Strasse von San Francisco nach Santa Cruz. Rechts und links davon sind unzaehlige Trails mit wunderschoener Aussicht einerseits auf die Bay, andererseits auf die Brandung des Pazifik, aber da muss man erstmal hin kommen!
Doch – hinter Chris sieht man mit einer Lupe die von der Kamera unkenntlich gemachten Konturen der Bay Area, diesmal einige hundert Meter hoeher als bei Arastradero:-) Das erste Mal jedoch kamen wir dermassen geschafft auf dem Boulevard an, dass wir die Trails kaum noch geniessen konnten und sehr bald die Serpentinen nach Hause herunterrasten.
Da Nelli – ihr erinnert Euch – unsere liebe Omi-Nachbarin die den Garage-Sale gemacht hatte – uns einfach so ihren Radhalter geschenkt hat, konnten wir nun gemuetlich die halbe Autostunde zur landschaftlichen Skyline herauffahren und die Trails vollends geniessen:
Wir wurden mit atemberaubend schoenen Trails belohnt, die man sonst nur im Urlaub findet.
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