Im Oktober landete Papa in Redwood City und wir brachen auf, den Yosemite noch einmal zu besuchen, dann Mono Lake, Mammoth und Sequoia. Aber eins nach dem anderen.

Koennt ihr Euch noch an die riesigen Wassermassen der Wasserfaelle im Mai erinnern? Nein klar, ich konnte es umso mehr als ich die uebrig gebliebenen Rinnsale sah. Vorher war ich schliesslich fuer Photos gut feucht geworden – nicht zu schweigen von den nassen Fuessen.

Wir beschlossen zu den Nevada Falls zu laufen, die mehr oder weniger direkt unter dem Half Dome entspringen – Half Dome ist der Berg im Yosemite der nach El Capitan am beruehmtesten wurde, da er auf der einen Seite rund ist und vorne vertikal abfaellt, als waere er eine halbierte Haldkugel – spaeter kommt ein Bild.



Hier waren wir also auf Hoehe das Camps, auf dem man sein Zelt aufstellen kann, bevor man den Gipfelsturm auf den Half Dome beginnt. Leider waren die Kabel schon abgenommen, die man benoetigt, um die letzten 300 Hoehenmeter zu erklimmen. Ohne ist es angeblich selbst fuer Kletterer zu gefaehrlich. Also war dies fuer uns Mittagspause und Umkehrpunkt. Nun die Ueberraschung – man bedenke es war noch Anfang Herbst, gerade mal Anfang Oktober: Eiszapfen auf dem Weg.

Half Dome nun von weitem:

Am naechsten Tag eine kleine Wanderung zu Klippen, von denen man das gesamte Tal ueberblicken kann.
Als Uta sich herabbeugte, um hinabzuschauen, bekamen es ein paar Franzosen mit der Angst zu tun und murmelten: „O la la“. Beim naechsten Schritt: „Oh, attention!!“. Sie atmeten erst auf, als sie sich endlich wieder umdrehte und von der spannenden Klippe entfernte.

Nach getaner Wanderei wollten die einen nur noch Meditieren, die anderen mussten noch Gipfel besteigen:

