Der Tioga Pass – der uns auf 3000 m nach Ostern fuehren sollte, war 1 Tag gesperrt gewesen, da die Amerikaner Angst vor Schneeflocken hatten. Endlich war er wieder geoeffnet und wir konnten zum Mono Lake. Da Los Angeles – obwohl viele hundert km entfernt – das Wasser des Sees anzapft, hat sich seine Oberflaeche um ein Drittel verkleinert. So kamen die salzigen Tuffgesteine die urspruenglich unter der Oberflaeche waren, hervor.


Nun ging es weiter nach Mammoth, einem Skigebiet mit wunderschoenen Seen und den Devils Postpiles. Ja, auch hier hatte es schon geschneit.


Endlich sahen wir auch mal einen Baeren, er spazierte gemuetlich am Dorfrand antlang:


Als Kontrastprogramm wanderte am naechsten Tag ein 50-jaehriger nur mit Badehose und Handtuch bewaffnet zu heissen Quellen. Leider kam er uns schon bald auf seinem Rueckweg entgegen: „Also letztes Jahr konnte ich hier noch baden, dieses Jahr sind die Quellen zu heiss“.

Nun mussten wir wieder auf die Oeffnung einer Strasse warten. Spaeter sahen wir kaum eine muede Schneeflocke am Rande der Strasse, die Raeumfahrzeuge hatten dennoch bis 14:00 geackert. Nun also schnell zu den Devils Postpiles: Lange Saeulen, die aus Lava entstanden sind und als perfekte 6-eckige Saeulen erkalteten. Dies passierte angeblich, da die Lavamassen 100-200 m dick waren, sodass die Lava hier unten sehr langsam erkaltete, und auf diese Art die bis zu 18m langen und symmetrischen Saeulen entstehen konnten. Durch einen Gletscher wurde die obere Schicht der Lava abgetragen, sodass nun die Saeulen zum Vorschein kamen und die oberen Enden perfekt poliert wirken.


Jetzt auf nach Bodie, einem alten Goldgraeberstaedtchen. Es ist eine Geisterstadt, die Haeuser wurden stehen gelassen wie sie waren, selbst im Saloon stehen noch Glaeser und Flaschen, es haengen Tapeten von den Waenden herunter.



