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Familie Leineke (alias Prigge) tollt durch San Francisco

November 7, 2008

Ein wunderschoener Besuch von meinem Bruder Ulf mitsamt Familie: Antje, Mark, und Sven.

Family

Das Highlight der Wohnung fuer die Kinder war definitv der Fussballkicker, jede Minute ausgebucht. Das zweite Highlight am Folgetag war dann San Francisco:-). Vom Parkplatz aus konnten wir gleich die Golden Gate Bridge betrachten (ja, ohne Nebel), dann freute sich Sven, weil er schon kurze Zeit spaeter Alcatraz sah. Als naechstes kamen wir an eine paar Gauklern vorbei, die bei Fisherman’s Wharf genug Publikum bekommen: Ein fahrend spielender Pianist, Maler die jeden Touri als Superman abzeichnen. Manchmal kommt man auch einem Busch vorbei. Beim ahnungslosen Weitergehen springt Dich dieser an mit einem kurzen Kampfschrei.

Alcatraz

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Wir kamen an Fischstaurants mit reich bestueckten Glastischen mit Meerestieren inklusive Hummer vorbei, dann an einem einem Schaufenster hinter dem 3 fixe Baecker Rosinenbrot kneteten. „Wie lange muss ich denn noch laufen und wohin wollen wir ueberhaupt“ kam dann auch bald von Nicht-Marathonlaeufer Sven. Andere Touris hatten es besser: Sie hatten laecherliche kleine Plattformen, die etwas mit 8 km/h fahren, aber immerhin musste man nicht selbst laufen fand Sven:

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Es wurde also Zeit, dass wir zum Pier 39 kamen, wo diesmal allerdings nur wenige Seeloewen herumlungerten. Eine Bootsfahrt mit Aussteigen auf Alcatraz war leider ausgebucht. Ein grosses Highlight fuer die Kinder wartete nur 200 m entfert: Das Regenwald-Restaurant mit lebensgrossen, ferngesteuerten Tieren. Als Mark einem Gorilla die Hand schuetteln wollte, und der sich abwandte, maulte Mark entruestet: „Der mag mich nicht“. Beim 2. Mal hinschauen war aber auch dieses Missverstaendnis aus dem Weg geraeumt. Der Elefant hatte es beiden angetan, bis der die Nase voll hatte, und sie mit einem klitzekleinen Ruck seiner Stosszaehne von der Balustrade befoerderte..

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Wenn man Mark fragt was das Tollste an San Francisco ist, sagt er vertraemt: „Cable Car“. Dieses Verkehrsmittel wird gut ausgeschlachtet von der Stadt und wir warteten lange bis wir endlich in einen Wagon passten. Bis dahin wussten wir noch nicht, dass man besser 2-3 Haltestellen spaeter einsteigt, da sie oft Plaetze fuer spaetere Gaeste freihalten. Ein Fahrzeugfuehrer steht in der Mitte an einem langen Stab, mit dem er manuell bremst und beschleunigt – sehr oft noetig in den steilen huegeligen Stranssen San Franciscos. Die Bremskloetze sind immer noch aus Holz! Am Ende der Strecke ist eine Drehscheibe auf die der Wagon faehrt. Dann hetzen 3 Bedienstete herbei, die sich mit vollem Koerpereinsatz gegen den Wagen stemmen, damit die Drehscheibe sich um 180 Grad dreht und er zurueck fahren kann.

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Wir kamen an der beruehmten Lombard street mit ihren steilen Kurven und Blumenbeeten vorbei. Dann stiegen wir in China Town aus. Es ist sehr voll dort, viele Ramschlaeden, aber wenn man gut hinschaut findet man auch ein paar wertvolle Gegenstaende in den teureren Laeden. Wir zogen allerdings das Anziehen peinlicher Huete und reiten auf chinesischen Steindrachen vor.

Nach Rueckfahrt mit Cable Car kamen wir puenktlich zum Sonnenuntergang wieder zur Golden Gate. Perfekter Moment fuer ein Foto inklusive V-Form der Moewen. Manche allerdings wissen nicht mal was sie verpassen, waehrend sie versuchen eine Moewe(!) auf einem Stein am Ufer perfekt und langweilig vor die Linse zu bringen (Antje und Chris wissen was ich meine:-). Zuhause gab es unsere gegrillten dicken Lieblingssteaks vom Costco (Ihr erinnert Euch, die beliebte Kreuzung aus Aldi und Metro).

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Am naechsten Tag beschloss Sven er hat Muskelkater und moechte heute mal nicht so viel Laufen „wie Ihr immer wollt“. Also ging es an den Strand von Santa Cruz. Nach einer wilden Kletterpartie (die gesamte Familie Prigge/Leinecke sind begeisterte Kletterer) ueber eine Art hohe Buhne (aufgrund der Flut konnte man nicht mehr davor her laufen), konnte beim Rumtollen im Sand auch Marks neues Outfit vom Outdoor Anbieter REI auf Strapazierfaehigkeit geprueft werden: Eine rote Hose mit einem engen schwarzen Surfer-Shirt, das seinen kleinen athletischen Oberkoerper top zur Geltung bringt und ihn stolz macht. Den Rueckweg haben wir dann lieber durch eine dunkle wasserbedeckte Hoehle genommen: Hosen hochziehen, und Zaehne zusammenbeissen wenn sie aufgrund einer Welle doch mal nass wird. Wer solche Spaesse nicht mag, kann sich auch direkt am Strand von Santa Cruz in die tosende Loopingbahn oder den Freefalltower setzen. Sven jedoch beschloss er wird ein beruehmter Kite Surfer (auch wenn er noch auf sein neues Outfit warten muss).

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Die Familie, die immer mit MAUS unterschriebt (aus den Anfangsbuchstaben von Mark, Antje, Ulf, Sven) bereiste noch viele Nationalparks wie Big Sur, wo sie uebrigens Ecki und Lutzi trafen!, fanden wunderschoene Badestellen und Wanderungen in Pinnacles, Sequoia, Yosemite und Mono Lake. Zurueck bei uns sahen wir uns noch einmal gemeinsam Mammutbaeume an, bestiegen Mount Tamalpais (den Ihr auch schon kennt) und bauten am beruehmten Stinson Beach Sandburgen. Zum Abschluss gab es wieder dicke 400 g Steaks in Redwood City, zusammen mit einem Kickertournier der Kids.